Content-Verteilung bringt Spaß und Erfolg? Willkommen im CaaS-Zeitalter!

Bei der Frage nach dem Return-on-Investment, den guter Content erzielen kann, haben wir in unserem letzten Blogpost beleuchtet, warum Marketer die Relevanz von Kommunikationskanälen für die Kunden auf den Prüfstand stellen sollten – und wie die Content-Verteilung mit Content-as-a-Service (CaaS) ganz neu realisiert werden kann. Heute werfen wir einen Blick auf konkrete Einsatzszenarien und rücken die Nutzung und Erfolgsmessung von Content in den Mittelpunkt.

Spannende Einsatzszenarien für Content-as-a-Service finden sich überall dort, wo immer mehr nutzerorientierte Inhalte für eine wachsende Anzahl an Kanälen und kleinteiligen Zielgruppen bereitgestellt werden müssen. Und zwar in jeder Branche: Im Bereich Handel kann ein Elektronikriese oder Baumarkt beispielsweise seine Location-based App an eine Digital-Signage-Anwendung am Point-of-Sale anbinden, um Kunden im Ladengeschäft vor Ort oder sogar an ihrem Weg daran vorbei standortbezogenen Content anzubieten, seien es aktuelle Rabatte oder Service-Angebote.

Oder nehmen wir ein Beispiel aus dem Manufacturing-Umfeld: Die meisten Hersteller investieren viel Aufwand in hochwertige Produktbeschreibungen, Bilder oder aktuelle Preis- und Produktlisten. Via CaaS können sie diesen Content ohne Mehraufwand auch ihren Online-Händlern und Resellern zur Anreicherung ihrer jeweiligen Shops zur Verfügung stellen. Dazu muss dieser „fremde“ Kanal nicht ins CMS des Unternehmens integriert werden. Er ruft den Content einfach an der CaaS-Schnittstelle (REST-API) ab und schon erscheint er im Look & Feel der Partnerseite, in die er eingebettet ist, stärkt damit das Markenbild des Herstellers und den Abverkauf seiner Produkte.

Werbetreibende können zielgruppengerechten Content direkt vermarkten und in Text- oder Videoform an unterschiedlichste Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Wearables liefern. Die Liste lässt sich beliebig erweitern, denn viele Anwendungen insbesondere aus dem IoT-Umfeld werden erst noch den Massenmarkt erreichen.

Wo und in welcher Form ist mein Content wirklich erfolgreich?

Ob eine Webseite nur schön aussieht oder auch ein erfolgreiches Vertriebsinstrument ist, der Corporate Blog zur Markenstärkung beiträgt oder die jüngste E-Mail-Kampagne verwertbare Leads gebracht hat, lässt sich am Ende nur mit Daten und Zahlen belegen. Agile und offene Microservice-Ansätze wie CaaS eignen sich bestens dazu, feingranulare Analytics-Daten zur Nutzung und zum Erfolg des angebotenen Contents zu ziehen – individuell aufgeschlüsselt nach Kanal, Touchpoint, Device oder Kontext. Mit diesen wertvollen Informationen lassen sich zukünftige Inhalte und Content-Marketing-Maßnahmen noch besser an die Zielgruppen und Kanäle anpassen.

Fazit: Unternehmen, die sich von traditionellen Mechanismen lösen und sich zukunftsweisenden Content-Management-Ansätzen wie CaaS öffnen, verschaffen sich einen klaren Wettbewerbsvorteil: Sie können ihre wertvollen Inhalte viel einfacher und kostengünstiger für eine echte Omnichannel-Interaktion nutzen, um damit die Kundenbindung zu stärken und Umsätze zu steigern. Darüber hinaus kann CaaS die Türen für neue Content-getriebene Geschäftsmodelle öffnen, mit denen sich nicht nur die Markenkommunikation schärfen, sondern auch aufwändig erstellte Inhalte direkt und messbar monetarisieren lassen. Und das macht garantiert allen Spaß!