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28.02.2005

FirstSpirit erzeugt barrierefreie Webseiten nach neuen gesetzlichen Standards

Barrierefreies Webdesign mit ECM Technologie FirstSpirit

Zur diesjährigen CeBIT in Hannover präsentiert das Dortmunder Softwarehaus e-Spirit mit FirstSpirit eine Enterprise Content Management Technologie, die barrierefreie Internetseiten erzeugt. Das Thema "Barrierefreies Webdesign" gewinnt durch die verstärkten Bemühungen zur Integration von behinderten Menschen und dem Inkrafttreten gesetzlicher Bestimmungen zunehmend an Bedeutung. e-Spirit zeigt hierzu Praxisbeispiele am Stand des Partners IBM Deutschland in Halle 4, Stand A12 (Demopunkt 35).


Das Internet bietet Menschen mit Behinderungen komfortable und wichtige Möglichkeiten, sich zu informieren und zu kommunizieren. Entsprechende technische Ein- und Ausgabegeräte vorausgesetzt, können behinderte Menschen im Idealfall auf dieselben Informationen zugreifen wie nicht behinderte Nutzer. Erforderlich ist jedoch eine barrierefreie Gestaltung der entsprechenden Webseiten. Verschiedene Richtlinien des World Wide Web Consortiums (W3C) liegen seit 1999 in Form der "Web Accessibility Guidelines 1.0" (WCAG1) vor und flossen durch die Verabschiedung des Behindertengleichstellungsgesetzes 2002 in die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV) des Bundestages ein.


Anforderungen an barrierefreies Webdesign

Mit dem Inkrafttreten der BITV in diesem Jahr werden die deutschen Bundesbehörden jetzt rechtsverbindlich zur Anpassung ihrer Webangebote verpflichtet. Darüber hinaus haben viele Kommunen und Städte entsprechende freiwillige Projekte gestartet.

Barrierefreies Webdesign erfordert dabei nicht nur ein Anpassen oberflächlicher Elemente (also Farben, Bilder, Schriftgröße) oder das simple Hinterlegen von Textinfos für Abbildungen, sondern impliziert ein Umdenken hinsichtlich des strukturellen Aufbaus von Webinhalten. Webseiten müssen den Nutzern von Sprachausgabe-Tools und Braille-Zeilen auch auf reinen Textbrowsern verwertbare Informationen liefern. Ein linearer Aufbau der Seiten mit getrennten Navigations- und Inhaltsbereichen ist für eine effiziente Sprachausgabe unabdingbar, wobei die verschiedenen Bereiche idealerweise per Tastaturkürzel einzeln ansteuerbar sein sollen. Die Struktur der Inhalte muss sich im Quellcode widerspiegeln. Die Navigation soll mauslos per Tastatur, sogenannten Zeilenschiebern oder anderen Mausersatz-Werkzeugen möglich sein. Darüber hinaus spielen Farbwahl und Kontraste bei Farbsinnstörungen eine große Rolle. So sehen Normalsichtige eine Webseite anders als rotblinde Menschen.


Wie unterstützt FirstSpirit zur Erstellung barrierefreier Internetseiten?

FirstSpirit bietet die ideale Plattform für die technische Umsetzung und Pflege von content-lastigen Internetseiten, Portalen oder Intranet-Umgebungen. Das Content Management System des Dortmunder Softwarehauses e-Spirit erzeugt sämtliche geforderten HTML-Elemente und Attribute und unterstützt den Anwender bei der Erstellung guideline-konformer Webseiten.

Durch die im System verankerte Trennung von Inhalten, Navigation, Struktur und Design ist es möglich, selbst komplexe Seiten nach den Richtlinien von WCAG1/ATAG1 und BITV zu generieren. Bei der Content-Pflege im laufenden Betrieb garantiert FirstSpirit eine im Hintergrund ablaufende Umsetzung der entsprechenden Richtlinien.