Strukturen schaffen für „Big Content Management“

Content ist kein Selbstzweck – sondern notwendig, um Umsatz zu machen. Das gilt für alle Unternehmen und jede Branche: Komplexe Dienstleistungen und Transaktionen der Finanzbranche, des Handels und des produzierenden Gewerbes werden zunehmend online durchgeführt. Die Kunden haben hohe Erwartungen an die digitalen Services und Interaktionen und nur die Unternehmen, die diese erfüllen können, werden langfristig erfolgreich sein. Dank neuer Technologien und immer mehr Digitalisierung verändern sich die Möglichkeiten der Interaktion zurzeit besonders massiv und schnell. Die Bedeutung von Inhalten und wie man mit ihnen im Unternehmen umgeht, ändert sich dadurch genauso gewaltig, denn Kunden erreicht man natürlich mit Content.

Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, seinen Content gezielter gewinnbringend zu nutzen, sprich: zu monetarisieren. Entweder mittelbar, indem es mit personalisierten Inhalten zur richtigen Zeit die richtigen Personen an den richtigen Touchpoints erreicht, um eine Dienstleistung oder ein Produkt zu verkaufen. Oder unmittelbar, indem man Inhalte zum Abruf für autorisierte Dritte – gegebenenfalls auch gegen Bezahlung – zur Verfügung stellt; für Konzerntöchter, Reseller, Geschäftspartner, Zulieferer, Kunden und deren sowie die eigenen unterschiedlichen Kanäle.

Digital Content Hub: Ein Konzept, das Ordnung schafft

Unternehmen häufen einen immer größer werdenden Berg von Inhalten an: Sie erstellen zielgruppenspezifischen Content in verschiedenen Varianten, sammeln und analysieren Kunden- und Nutzerdaten, haben immer mehr Marketingsoftware, Datenbanken, Media-Repositories sowie Analytics-Tools im Einsatz. Applikationen aus E-Commerce, Marketing, Logistik, Industrie 4.0, Training, Customer Service und so weiter müssen optimal zusammenspielen, um Kundenerwartungen erfüllen zu können und am Markt erfolgreich zu sein. Zugleich gibt es immer mehr Touchpoints, an denen Kunden erreicht werden wollen. Die Strukturen sind in der Regel dezentral organisiert, unterschiedliche Regionen, Niederlassungen, Töchter eines Unternehmens nutzen unterschiedliche Inhalte, Tools, Kanäle. Nach „Big Data“ kommt jetzt „Big Content“: Die Content-Mengen explodieren, die Komplexität steigt unausweichlich. Um das Maximale aus den Inhalts- und Datenmassen herauszuholen und diese effizient zu nutzen, müssen Strukturen geschaffen werden, die das Handling erleichtern – ein „Big Content Management“. Das Ziel: Mit seinen Inhalten und Daten überzeugende Customer Experiences generieren, die Kunden einen Mehrwert bieten und für Umsatz sorgen.

Ein Weg dahin ist der Aufbau eines Digital Content Hubs im Unternehmen. Der Ansatz: Sie führen sämtliche Mitarbeiter, Systeme, Anwendungen, Daten, Inhalte und Prozesse in einem zentralen Hub zusammen und lösen vorhandene Silos auf. Damit wird es möglich, die richtigen Inhalte den passenden Personen zur richtigen Zeit über die richtigen Touchpoints zur Verfügung zu stellen – weltweit. Das Kalkül dahinter: Personalisierte und konsistente Omnichannel-Kundenerfahrungen fördern die Konversion. So steigt mit einer „Monetize your content“-Strategie der Umsatz und Unternehmen schaffen sich eine gute Ausgangslage im digitalen Rennen. Denn: Ein Hub ist wandelbar, er lässt sich beliebig erweitern und anpassen, sodass sie für die fortschreitende Digitalisierung und die digitale Transformation sicher aufgestellt sind.

Auf der dmexco 2016 ist das Digital Content Hub-Konzept eines unserer großen Themen. Ich lade Sie herzlich ein: Kommen Sie an unseren Stand und sprechen Sie mich und meine Kollegen an, um mehr über die Möglichkeiten und Vorteile zu erfahren.

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