Digital Marketing Trends 2018: Warum sich Investitionen in KI, NLG, Cloud & Co. jetzt lohnen!

Erinnern Sie sich noch an den Slogan der WirtschaftsWoche vom Ende der 90iger Jahre: „Nichts ist spannender als Wirtschaft …“. Zu der Zeit entwickelte sich das Internet zum Massenmedium. Goldgräberstimmung. Überall funkelnde Augen bei Menschen, die etwas bewegen, etwas komplett anders machen wollten – so auch bei e-Spirit.

Heute scheint wieder solch eine Phase des krassen Umbruchs zu sein. Jeder Manager hat irgendwie mit Digitalisierung zu tun – nicht, wie früher, nur die Leute in IT und Marketing. Und jeden Tag gibt es unglaubliche neue Zusammenschlüsse, Services, Produkte, Plattformen, die alle digital befeuert sind. Sogar unser klassisches Tauschmittel, das jahrtausendealte „Geld“, löst sich in verkettete Nullen und Einsen auf.

Auch bei unseren Strategen und Entwicklern funkeln die Pionieraugen. Herausgekommen sind einige spannende Lösungen und Methoden, mit denen Sie Ihr Business und Ihre Prozesse grundlegend ändern und modernisieren können. Also kein bedächtiger FortSCHRITT, sondern die Möglichkeit, mit gänzlich neuen Ansätzen einen großen Satz nach vorne, einen FortSPRUNG zu schaffen.

Auf die Plätze, fertig, SPRUNG…

1. Experience Management von Hand war gestern – Künstliche Intelligenz ist da!

2018 wird das Jahr der künstlichen Intelligenz – darin sind sich alle Experten einig. Der Zukunftsexperte Dietmar Dahmen hat die Bedeutung von KI mit folgendem Satz schön auf den Punkt gebracht: „Wenn alles vernetzt ist und der KÖRPER des Internets aus ALLEM besteht, ist KI das HIRN, das diesen Körper steuert.“

Auch wir arbeiten seit einiger Zeit an diesem Mega-Thema. Genauer an der Möglichkeit, dass Sie all Ihre digitalen Medien orchestriert individueller und relevanter gestalten könnten. Voilà: Willkommen bei unserem ersten Trend, der Personalisierung – mit der Schlagkraft der künstlichen Intelligenz!

Mit unserer neuen Intelligent Content Engine können Sie ganz einfach Zielgruppen definieren und diese (Mikro-)Segmente gezielt und überall ansprechen.

Der Effekt für Sie: intelligenteres Arbeiten und weniger Abhängigkeit von Zuarbeit (etwa durch Datenspezialisten, Agenturen…). Der Effekt für Ihre Nutzer/Kunden: relevantere Inhalte! Der Effekt für Ihr Business: schnellere Abschlüsse, größere Kundenzufriedenheit, und womöglich auch neidische Konkurrenten.

KI gibt Ihnen eine enorme Optimierungsbandbreite. Die KI analysiert Nutzerdaten aus internen und externen Systemen und spielt in Echtzeit personalisierte Inhalte aus – und sie checkt gleichzeitig deren Erfolg. Sie müssen sich nicht mehr auf Ihr Bauchgefühl verlassen.

Sie definieren einfach Ihre Optimierungsziele – und lassen die künstliche Intelligenz die Arbeit tun. Die KI kann automatisiert verschiedene Varianten testen, identifiziert die erfolgreichsten Inhalte und optimiert daraufhin. Angebote im Webshop, Anzeigen und Seiten-Navigation, In-App-Mitteilungen oder E-Mails lassen sich damit nicht nur personalisieren, sondern maximal erfolgreich personalisieren.

Mein Praxis-Tipp: Starten Sie zunächst mit kleineren Personalisierungsprojekten:

  • Ein zum Interesse passender Homepage-Banner: „Hier unser Angebot für Geschäftskunden..“
  • Ein zur Geolocation passendes Jobangebot: „Sie suchen einen Top-Job in München …“
  • Wetterabhängige Angebote: „Mitte April und schon sommerlich – checken Sie unsere Cabrios…“

Sehen Sie die Erfolge dieser Aktivitäten in Echtzeit – und wie die KI lernt und Ihnen hilft, Ihre Konversionsziele zu erreichen. Weiten Sie die Personalisierung nach und nach auf Ihre gesamte digitale Welt aus. 2018 wird der Startschuss für KI-personalisierte Websites und digitales Marketing sein – seien Sie als Pionier dabei!

Hier weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema:
Mit künstlicher Intelligenz ganz einfach Kundenerlebnisse personalisieren um Konversionsziele zu optimieren

2. Selber texten war gestern – Natural Language Generation (NLG) ist da!

Auch 2018 gilt: Alles was, automatisierbar ist, wird automatisiert werden. Und das trifft auf immer mehr Aufgaben zu. Nicht nur Routineabläufe werden an Algorithmen verlagert, sondern auch Tasks, die in der Vergangenheit für Computer zu schwierig waren. Beispiele sind semantisches Tagging, Bildanalyse oder selbst Textgenerierung.

Wenn Sie heute einen Wetterbericht, eine Verkehrsmeldung oder einen Beitrag über ein Fußballspiel lesen, können Sie schon nicht mehr sicher sein, ob dieser von einem Menschen oder einem Algorithmus geschrieben wurde. Software-Roboter sammeln und analysieren Daten, ziehen Datenbanken zu Rate, greifen auf Thesaurus, Metaphern und Textbausteine zu und generieren daraus Texte, die sich von Menschen-geschriebenen nicht unterscheiden lassen. Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München ergab gar, dass Texte, die per regelbasierter KI geschrieben wurden, sogar als glaubwürdiger wahrgenommen werden.

Wir haben uns in den letzten Monaten verstärkt mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir diesen Roboterjournalismus auch für unsere Kunden nutzbar machen können. Letztendlich geht es darum, massenweise strukturierte Daten in guten Content zu überführen. Ein Problem, dass es auch bei Produkten bzw. im E-Commerce gibt. Hier müssen aktuell noch zahlreiche beschreibende Texte mit viel Aufwand händisch von Redakteuren geschrieben und veröffentlicht werden. Das muss zukünftig nicht mehr sein!

3. On-Premises CMS-Infrastruktur war gestern – Experience Marketing in der Cloud ist da!

Cloud Computing ist ein Dauerbrenner-Trend, der an Fahrt gewinnen wird. Viele Unternehmen lagern bereits ihre Daten an Cloud-Anbieter aus und sie nutzen Software aus der Cloud. Salesforce.com und hybris sind prominente Beispiele und Skalierbarkeit, Sicherheit und Kosteneinsparung die bekannten Vorteile einer Cloud-Strategie. Wir haben mit FirstSpirit Cloud ebenfalls ein Angebot, mit dem Sie sich von der klassischen On-Premises CMS-Infrastruktur lösen können. Unser Software-as-a-Service-Angebot hat in den USA faktisch bereits das klassische On-Premises-Betriebsmodell abgelöst. Gespräche mit Kunden und Partnern zeigen, dass 2018 auch in der DACH-Region der Durchbruch bevorsteht.

Mein Kollege Kevin Rahe hat zu diesem Thema kürzlich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, den ich Ihnen sehr ans Herz lege.

4. Tante Emma war gestern – Tante Alexa ist da!

Sogenannte „Conversational Interfaces“ wie Alexa, Google Home und Co. dringen in immer mehr Bereiche. Sie erklären alles, was wir wissen möchten, helfen beim Shopping und sind die Schnittstelle zu unserem Entertainment. Interaktion per Sprache wird sich 2018 weiter vom Nerd-Thema zur Massenanwendung entwickeln. Boomen werden auch IoT-Anwendungen aller Art und die Interaktion über digitale Großdisplays wie Flatscreens, Bildschirmstelen und Großbildprojektionen (Digital Signage genannt).

Damit Sie nicht Web und Mobile, sondern auch Voice, IoT und Digital Signage perfekt und synchronisiert bespielen können, müssen die „Daten-Fäden“ im Backend zusammenlaufen. Ein Chatbot, der nicht weiß, dass ein Produkt ausverkauft ist oder ein Content-Update der Webseite verpasst, wird Nutzererwartungen womöglich enttäuschen. Achten Sie deshalb auf höchste Flexibilität bei der Auslieferung Ihres Contents!

Fazit: Seien Sie mutig und wagen Sie Experimente. Web und Mobile bleiben vorerst wichtig, aber neue Mechanismen (z.B. Single-Page Applications) und Auslieferung durch beliebige Drittsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. FirstSpirit bietet Ihnen ausgereifte Funktionen, um bei allen Trendthemen 2018 ganz vorne mitzuspielen. Wir machen es Ihnen leicht, mit kurzen Projektlaufzeiten und überschaubaren Budgets Versuchsballons zu starten.

Sie sehen: FirstSpirit ist SPRUNG-ready! So wie die Automobilindustrie derzeit weg vom Verbrennungsmotor hin zur e-Mobility springt und weg vom Produkt „AUTOmobil“ hin zum Service „autoMOBIL“ – können auch Sie Ihre digitale Kommunikation sowie Ihre Infrastruktur auf ein völlig neues Niveau heben.

Wie? In einem Discovery Workshop stellen wir Ihnen gerne konkrete Szenarien für Ihr Unternehmen vor.

Sprechen Sie uns an!